Die meisten Kinder lieben Schokolade. Die Hälfte aller Schokolade weltweit wird von Europäern konsumiert. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben - vor allem nicht für Kinder in Afrika. Ausbeuterische Kinderarbeit ist und bleibt leider eine bittere Realität im Kakaosektor.
Insgesamt bauen weltweit rund 5,5 Millionen Kleinbauern Kakao an. Niedrige und in Folge von Preisschwankungen unsichere Einkommen, schlechte Arbeitsbedingungen sowie Kinderarbeit sind weit verbreitet.
Der Kauf von Schokolade aus Fairem Handel ermöglicht den Kakaobauern in Würde zu leben. Der Faire Handel kämpft gegen die Ungerechtigkeiten des Welthandels. Produzenten, die am Fairtrade System teilnehmen, bekommen einen Mindestpreis für ihren Kakao, der die Produktionskosten deckt und immer über dem Weltmarktpreis liegt. Wenn der Preis auf dem Weltmarkt so hoch steigt, dass er den Fairtrade Preis übertrifft, so müssen die Käufer wenigstens den Preis des Weltmarktes bezahlen. Die Produzenten erhalten zusätzlich eine Fairtrade Prämie, die in soziale Projekte investiert wird. So können die Produzenten Schulen und Straßen bauen lassen und andere Maßnahmen zur Verbesserung des Allgemeinwohls treffen. Außerdem verbieten die internationalen Standards des Fairen Handels jede Form von ausbeuterischer Kinderarbeit.
Um Solidarität auch in den öffentlichen Einkäufen durchzusetzen, engagieren sich die Luxemburger „Fairtrade Gemengen“ am „Kleeserchersdag“ mit ihren Fairen „Kleesercherstuten“ gegen ausbeuterische Kinderarbeit.
Die Gemeinde Differdingen bietet z.B. den Kindern und Mitarbeitern der Gemeinde „Kleesercherstuten“ mit exklusiv fair gehandelten Produkten sowie einem Glas regionalen Honig an. Die „Kleesercherstuten“ werden in Zusammenarbeit mit dem Weltladen zusammengestellt. Die Gemeinde Roeser verteilt seit Jahren, in Kooperation mit einem Weltladen, exklusiv fair gehandelte „Kleesercherstuten“. Auch in der Gemeinde Hesperingen finden nur fair gehandelte Produkte den Weg in die süßen Tüten.
Die Gemeinde Beckerich, ein Vorreiter der fairen „Kleesercherstuten“, verschenkt diese mit ausschließlich fair gehandelten Produkten, welche in Zusammenarbeit mit der „Millespënnchen“ zusammengestellt werden.
In Sanem bekommen die Kinder zusätzlich neben Fairtrade Schokolade, einem fairen Nikolaus, Fairetta kids, Spekulatien, Bio Crossita und Bonbons, auch einen Flyer « de Kleeschen informéiert » sowie ein kleines Buch « Schokola aus Afrika », die über den Fairen Handel erzählen.
Des Weiteren verteilt die Stadt Luxemburg um die 3.000 „Kleesercherstuten“ mit einer Mischung aus Fairtrade und konventionellen Produkten. Auch in Niederanven und Dudelingen befinden sich neben konventionellen auch fair gehandelte Produkte in den süßen Tüten. In Betzdorf setzen auch verschiedene Vereine auf fair gehandelte Produkte in ihren “Kleeserchertuuten”.
Durch diesen fairen Einkauf zeigen die „Fairtrade Gemengen“ Luxemburgs ihr Engagement, sich nach dem Motto „global denken, kommunal handeln“ für eine wirtschaftlich und sozial gerechtere Welt einzusetzen. So wird die Nikolauszeit nicht nur für die Kinder im Norden, sondern auch für die Produzenten im Süden ein Genuss.
Chers partenaires Fairtrade Gemeng
Les fêtes de fin d’année approchent et pour que Noël soit un vrai Noël pour tous, pensez aux cadeaux équitables !
En achetant des Saint-Nicolas certifiés Fairtrade par exemple, vous faites plaisir à la personne à laquelle vous l'offrez mais également aux enfants des producteurs de cacao, qui grâce au commerce équitable peuvent aller à l'école au lieu de travailler dans les champs. Le travail des enfants est une triste réalité dans le secteur du cacao et grâce à un achat réfléchi, vous pouvez contribuer à changer cette donne.
Voici quelques idées de cadeaux équitables à offrir :
N’hésitez pas à nous contacter pour de plus amples informations au 35 07 62-25.
L'équipe de Fairtrade Lëtzebuerg
Le 29 septembre 2011, les responsables de TransFair-Minka ont officiellement remis à la commune de Dudelange le certificat « Fairtrade Gemeng ».
Dudelange est fier de recevoir le certificat « Fairtrade Gemeng » et le considère comme une reconnaissance de ses efforts engagés depuis 15 ans déjà.
Depuis 2005 la Ville de Dudelange est membre du pacte climatique, qui dans l’esprit d’un développement durable, s’engage également pour soutenir activement le commerce équitable et les petits producteurs défavorisés en Afrique, Asie et Amérique latine.
Trouvez plus d’informations dans le communiqué de presse.
Die Gemeinde Betzdorf wurde am 22. September 2011 als neunte "Fairtrade Gemeng" Luxemburgs zertifiziert. Die Gemeinde setzt sich bereits seit vielen Jahren für die benachteiligten Produzenten im Süden ein. Nach Möglichkeit wird auf Produkte aus fairem Handel zurückgegriffen. So werden beispielsweise bei offiziellen Anlässen wie Einweihungen, Vernissagen oder akademischen Sitzungen ausschließlich Fairtrade-Kaffee und Fairtrade-Zucker gereicht; gleiches gilt für die Gemeindeverwaltung in Berg.
Communiqué:
Après Londres, Paris, Bruxelles, Dublin, Rome, Oslo, Copenhague, Madrid et Wellington c’est à présent la capitale du Luxembourg qui fait le pas : le 21 septembre 2011 la Ville de Luxembourg a obtenu le titre de « Fairtrade Gemeng » au Luxembourg. Avec cette certification, la Ville de Luxembourg devient également capitale du commerce équitable. Elle est la 3e ville du réseau de villes transfrontalier « Quattropole », après Saarbruck et Trèves, qui désormais fait partie du concept international « Fairtrade Towns ».
Communiqué:
Die Gemeinde Niederanven wurde am 19. September 2011 als siebte "Fairtrade Gemeng" Luxemburgs zertifiziert. Die Gemeinde setzt somit ein konkretes Zeichen für eine wirtschaftlich und sozial gerechtere Welt. Die Herausforderungen der lokalen Aktionsgruppe werden von der lokalen Umweltkommission übernommen. Das Konzept „Fairtrade Gemeng“ geht über den Konsum von Fairtrade Produkten hinaus und beinhaltet auch die Sensibilisierung der BürgerInnen über den Fairen Handel, über die Gesichter und Geschichten der Menschen, die für diese Produkte in den Ländern des Südens gearbeitet haben.
In diesem Sinne findet am Donnerstag den 22. September in der Grundschule „am Sand“ ein Referat statt: „Vitalstoffreiche Vollwertkost – Fair, gesund und lecker“, wo die BürgerInnen der Gemeinde Niederanven nicht nur über gesundheitsfördernde Ernährung, sondern auch über den Fairen Handel aufgeklärt werden. In Zukunft sollen auch im Schulunterricht in der Lernküche verstärkt Produkte aus dem Fairen Handel benutzt werden, um auch die jüngsten Bürger der Gemeinde über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzenten im Süden zu sensibilisieren. Des Weiteren hat die Gemeinde sich als Ziel gesetzt die vielseitige Gastronomie über den Fairen Handel zu sensibilisieren und zu motivieren ihren Kunden fair gehandelte Produkte anzubieten.
TransFair-Minka begrüßt dieses Engagement und freut sich, Niederanven in dem Kreis der Luxemburger "Fairtrade Gemengen" willkommen zu heißen.
Die Gemeinde Beckerich wurde am 12. September 2011 als sechste "Fairtrade Gemeng" Luxemburgs zertifiziert. Die Übergabe des "Fairtrade Gemeng" Labels fand im Rahmen der Eröffnung der neuen Boutique "Millespënnchen" statt. Die "Millespënnchen" legt neben regionalen und Bio-Produkten viel Wert auf den Verkauf von Fairtrade Produkten. Die Herausforderungen der lokalen Aktionsgruppe werden von der aktuellen Umweltkommission übernommen.
Für die Gemeinde, die sich seit ungefähr 20 Jahren für den Fairen Handel einsetzt, war es eine Selbstverständlichkeit, beim Konzept "Fairtrade Gemeng" mitzumachen und so ein konkretes Zeichen für eine sozial und wirtschaftlich gerechtere Welt zu setzen. In der Gemeinde wird seit einiger Zeit auch fair gehandelte Marmelade hergestellt: Der Verein "Autisme Luxembourg" produziert in seinen "Ateliers protégés" Marmelade mit Zutaten aus fairem Handel.
TransFair-Minka begrüßt dieses Engagement und freut sich, Beckerich in dem Kreis der Luxemburger und weltweiten "Fairtrade Gemengen" willkommen zu heißen.
Bereits seit 1999 setzt die Gemeinde Sanem sich aktiv für die benachteiligten Produzenten im Süden ein. Im Juni 1999 legte der Gemeinderat die Wichtigkeit der Fairtrade Produkte sowie der Sensibilisierung der Bürger fest, Kriterien, die im Konzept „Fairtrade Gemeng“ eine wichtige Rolle spielen.
Am 28. Juli wurde die Gemeinde Sanem dann offiziell als „Fairtrade Gemeng“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Umweltdiploms wurde die Urkunde „Fairtrade Gemeng“ von TransFair-Minka überreicht. Nach der Zertifizierung wurden zwei Workshops für die jüngsten Bürger der Gemeinde über die Themen Reis, Bananen und den Fairen Handel organisiert.
Auch durch verschiedene konkrete Aktionen setzte sich die Gemeinde in der Vergangenheit aktiv für den Fairen Handel ein, z.B. am Fairtrade Kaffidag: An diesem Tag sollten in ganz Luxemburg 50.000 Tassen Fairtrade Kaffee getrunken werden. Die Gemeinde Sanem brach diesen Rekord mit 50.387 getrunkenen Tassen. Auch bei dem 1. Nationalen Fair Breakfast übertraf die Gemeinde sich selbst: Die Bürger waren herzlich eingeladen gemeinsam mit dem Schöffen- und Gemeinderat mit einem Fairen Frühstück in den Tag zu starten. 1928 Fairtrade „Tiitercher“ wurden an die Schüler verteilt, ein Fairtrade Mittagessen in der Schule2000 wurde organisiert, an dem ungefähr 250 Bürger teilnahmen, sowie weitere Aktionen in den „Maison Relais“ und dem Altersheim.
TransFair-Minka bedankt sich für den unermüdlichen Einsatz der Gemeinde und freut sich Sanem im Kreis der ersten „Fairtrade Gemengen“ zu begrüßen.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.
Die Gemeinde Roeser wurde am 19. Juli 2011 als vierte Fairtrade Gemeng Luxemburgs zertifiziert. Die Übergabe des Fairtrade Gemeng Labels wurde im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne der Gemeinde organisiert.
Die offizielle Verleihung des Labels « Fairtrade Gemeng » fand im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne statt, welche die Gemeinde Roeser in Zusammenarbeit mit TransFair-Minka in der Maison Relais in Roeser organisierte. Ziel der Kampagne ist es, die Schulkinder für die Problematik des fairen Handels zu sensibilisieren. Hierzu werden verschiedene Workshops organisiert und die Kinder auf spielerische Art und Weise informiert. Ein erster Workshop zum Thema Reis begann am 19. Juli 2011. Im Rahmen dieses Workshops fand auch die offizielle Überreichung des Labels durch die Verantwortlichen von TransFair-Minka an die Gemeinde Roeser statt.
Mehr Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.
Am 26. Mai wurde die 3. „Fairtrade Gemeng“ in Luxemburg offiziell bekannt: Bettemburg. Seit Jahren setzt sich die Gemeinde aktiv für den Fairen Handel ein und hat sich auch für die Zukunft große Ziele gesetzt.
Weitere Informationen finden Sie in folgender Pressemitteilung (FR und DE).
Le 6 mai 2011, les responsables de
TransFair-Minka ont officiellement remis à la commune de Hesperange le
certificat « Fairtrade Gemeng » (commune Fairtrade). La commune de
Hesperange est la deuxième commune du Grand Duché à recevoir ce label
après la commune de Differdange en mars 2011.
Trouvez plus d’informations dans nos communiqués de presse.
Voici quelques photos:
Am 8. Mai 2011 organisiert die Gemeinde Differdingen ein „Fairtrade Thé Dansant“.
Ob jung oder alt, ob aus dem Süden oder dem Norden, dem Osten oder dem Westen des Landes, jeder ist herzlich eingeladen das Tanzbein zu schwingen und Fairtrade Produkte zu genießen.
Weitere Informationen zum Tanztee finden Sie in folgender Einladung:
Après Londres, Paris, Knokke, Trèves c’est à présent une ville du Luxembourg qui tente le premier pas : le 18 mars 2011 la commune de Differdange a obtenu en premier le titre de « Fairtrade Gemeng » (commune Fairtrade) au Luxembourg. Avec cette première certification, le concept « Fairtrade Gemeng » a été lancé officiellement au Luxembourg.
Trouvez plus d'informations dans nos communiqués de presse :